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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist vom Dranbleiben, nicht von Perfektion. Jeder kann einen Beitrag leisten. Dafür muss man nicht zwingend zum Aussteiger auf der ganzen Linie werden. Viele kleine Eimer füllen auch einen Tank.


Wir haben bereits vor vielen Jahren entschieden, dass für uns keine oder kaum neue Möbel hergestellt werden müssen. Wir sind leidenschaftliche Brockenstubengänger und finden eigentlich das Meiste was wir benötigen dort. Unser Haus ist fast ausschliesslich mit gebrauchten Möbeln und Gegenständen eingerichtet. Wie auch alte Häuser haben auch gebrauchte Sachen eine Seele. Sie erzählen eine Geschichte. Beim Stöbern darüber nachzudenken wann etwas gemacht wurde und für wen, das gehört für uns beim Suchen auch dazu.


Auf unserem Landsitz im Olivenhain gibt es unterschiedliche Quellen. Einige mit mehr, andere mit weniger Wasser. Einige die das ganze Jahr fliessen und einige die im Sommer austrocknen. Wir haben vor einigen Jahren damit angefangen das Wasser zu "sammeln" um dieses in eine grosse Zisterne zu führen. Da im Sommer jedoch immer wieder Mal über längere Zeiträume, manchmal Monatelang, kein Regen fällt, mussten wir uns überlegen wie wir die Wasserversorgung sicherstellen können.


Also haben wir uns dazu entschieden uns an die öffentliche Wasserversorung der Gemeinde anzuschliessen. Jedoch wurde dabei eine ganz wesentliche Sache berücksichtigt, und zwar gibt es in der Zisterne wo das Quellwasser gesammelt wird, einen Schwimmer. Seine Aufgabe ist es, erst dann Wasser von der Gemeinde in die Zisterne hineinzulassen, wenn unser eigenes unter einen gewissen Pegel sinkt.


Auch haben wir nicht neu gebaut sondern haben einem Gebäude das früher als Unterstand für Fahreuge und als Lager gedient hat, einen neuen Sinn gegeben. Die Materialien für den Innenausbau stammen nahezu auschliesslich aus Italien. Das Haus wurde mit einer Fotovoltaikanlage mit Speicher bestückt und mit einer modernen, emissionsarmen Heizungsanlage. Wir können damit unser eigenes Holz verbrennen oder beispielsweise auch Olivenkerne. Zudem können wir damit nicht nur heizen sondern auch Warmwasser aufbereiten.


Die Lebensmittel die wir verwenden sind regional, lokal. Gemüse und Obst holen wir regelmässig auf dem Markt und die Eier von glücklichen Freilandhühnern beziehen wir bei einem befreundeten Bauern


Das ist unser kleiner Beitrag für die Umwelt. Natürlich gibt es Menschen, die viel mehr leisten als wir, jedoch wollten wir einen Kompromiss finden der uns ermöglicht die heutigen Bequemlichkeiten wie eine Wasch- oder Spülmaschine, einen Elektrobackofen oder einen Kühlschrank zu nutzen oder auch Auto zu fahren und trotzdem auch respektvoll mit den Ressourcen unserer Umwelt umzugehen.


Und wie macht ihr das so?



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